Allergien sind inzwischen für viele ein leidiges Thema. Während Nichtallergiker bei schönstem Wetter unbeschwert den Frühling genießen können, sitzen Menschen mit Heuschnupfen zu Hause und freuen sich über jeden Regenschauer. Die mit Allergien einhergehenden Symptome wie Niesanfälle oder juckende Augen sind nur nicht unangenehm, sondern können beim Autofahren für brenzlige Situation sorgen. In diesem Beitrag möchte ich Dir Tipps mit auf den Weg geben, wie Du als Allergiker gut mit dem Auto durchs Frühjahr kommst.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Allergien ein Stück Lebensqualität kosten. Eine laufende Nasen, tränende oder juckende Augen und Niesanfälle machen längere Aufenthalte im Freien teilweise unerträglich.
Aber auch beim Autofahren mit Allergien ist Vorsicht geboten. Die Allergiesymptome können die Aufmerksamkeit des Fahrers beeinträchtigen. Medikamente, die viele Allergiker zur Behandlung der Symptome nehmen, machen müde und können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Wenn dann im entscheidenden Augenblick die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr fehlt, kann schnell etwas passieren. Daher möchte ich Dir in diesem Beitrag Tipps mit auf den Weg geben, wie Du als Allergiker sicher mit dem Auto unterwegs bist.

1. Möglichst nur Lüftung und Klimaanlage benutzen

Prinzipiell ist es am besten, die allergieauslösenden Stoffe erst gar nicht ins Auto zu lassen. Daher ist es für Pollenallergiker ratsam alle Fenster sowie das Schiebedach im Auto während der Fahrt geschlossen zu halten und die Frischluft über die Lüftung bzw. Klimaanlage ins Auto zu holen.

Wenn Du mit dem Auto in der Nähe von allergieauslösenden Pollen unterwegs bist (z.B. einer Wieser oder einem Roggenfeld), kannst Du Deine Lüftung für diesen Zeitraum zusätzlich auf Umluft stellen, so dass gar keine Außenluft in den Innenraum gelangt.

2. Staub- und Pollenfilter regelmäßig wechseln

Nahezu alle modernen Autos sind heutzutage mit einem Staub- und Pollenfilter in der Lüftungsanlage ausgestattet. Damit die Luft für den Innenraum wirklich gut gefiltert wird, sollte der Pollenfilter regelmäßig (am besten jährlich) gewechselt werden. Wenn Du die vorgesehenen Inspektionen an Deinem machen lässt, wird dies in der Regel automatisch von Deiner Werkstatt erledigt.

Bei älteren Fahrzeugen kann übrigens ein Pollenfilter für überschaubares Geld nachgerüstet werden. Die Werkstatt Deines Vertrauens kann die dafür sicherlich ein Angebot machen.

3. Fahrzeuginnenraum regelmäßig reinigen

Durch das Ein- und Aussteigen verirren sich natürlich trotzdem Pollen in Dein Auto. Ich empfehle Dir daher, Deinen Fahrzeuginnenraum in der Pollensaison regelmäßig zu reinigen. Sitzpolstern sowie den Fußraum saugst Du am besten ab. Armaturenbrett und Verkleidungen kannst Du mit einem feuchten Tuch von Staub und Pollen befreien.

Autofahren mit Allergien: Bei Medikamenteneinnahme den Beipackzettel studieren

In der Pollensaison nehmen viele Allergiker Medikamente ein, um die Symptome in den Griff zu bekommen. Einige der Mittel belasten den Körper zusätzlich oder haben Nebenwirkungen. Insbesondere Antihistaminika können müde machen oder die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Daher empfehle ich Dir einen Blick in den Beipackzettel zu werfen oder Deinen Arzt oder Apotheker zu fragen, wie Du Nebenwirkungen reduzieren kannst.

Zusätzlich braucht auch Dein Auto pflege

Nicht nur Du brauchst beim Autofahren mit Allergien im Führjahr besondere Zuwendung, sondern auch Dein Auto. Pollenstaub, Baumharz und Pflanzensäfte können sich auf dem Autolack festsetzen und dort nachhaltigen Schaden anrichten. Insbesondere Baumharz kann bei Sonneneinwirkung mit dem Autolack chemisch reagieren und den Klarlack beschädigen.

Wenn ich an der Tankstelle den Innenraum reinige, nutze ich daher gleich die Möglichkeit mit dem Auto noch durch die Waschanlage zu fahren. Dort können Pollen und Pflanzensäfte schonend vom Lack entfernt werden.

Ich hoffe, mit den obigen Tipps kannst Du Deine nächste Autofahrt angenehmer gestalten.

 

Text: AS
Foto: Pixabay (CC0) / smellypumpy

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