Dieses Mal kommt der Fahrbericht nicht von mir, sondern von Sascha. Er schreibt über seinen Hyundai Tucson, den er selbst mit kleinen Details liebevoll aufgewertet hat.

Nach 20 Jahren Kleinwagen sollte im Frühjahr 2016 ein neuer Wagen her. Mittlerweile wurden die Autos um mich herum immer höher, denn die Beliebtheit der SUVs nimmt seit Jahren stetig zu. Und auch ich bin von der erhöhten Sitzposition und dem bequemen Ein- und Ausstieg dieser höhergelegten Fahrzeugvaiante angetan gewesen. Besonders begeistert hatte mich zunächst der Kia Sportage, doch nach dem Designupdate in 2015 gefiel mir insbesondere die Frontpartie nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt brachte Hyundai den neuen Tucson auf den Markt. Hier beeindruckte mich gleich der kräftige Kühlergrill und das gute Preis-Leistungsverhältnis. Und so war die Kaufentscheidung gefallen.

Da wir eine vergleichsweise geringe Laufleistung pro Jahr beanspruchen und überwiegend im Stadtverkehr unterwegs sind, habe ich mich für die kleinste Motorenvariante mit 1.600 cm³ Hubraum und 132 PS Leistung entschieden. Hierbei kommt eine Start/Stop-Automatik mit dazu, die dafür sorgt, dass der Verbrauch auch innerorts unter 8 Litern auf 100 km bleibt.

Die Basismotorisierung ist sparsam und ausreichend

Der Motor des Hyundai Tucson läuft ruhig, der Sound ist stimmig und angenehm. Kleine Fahrbahnunebenheiten werden vom Fahrwerk des Tucson komfortabel weggefedert. Schnell hat man nach den Anfahren in den 6. Gang geschaltet, der ab Tempo 60 durchaus zu fahren ist und das Motorengeräuch kaum hören lässt. Auch bei Tempo 180 liegt der der Tucson sicher auf der Straße – ohne sonderlich laut zu werden.

Das Cockpit macht einen gut sortierten Eindruck. Die Verarbeitung entspricht heutigen Anforderungen an ein hochwertiges modernes Fahrzeug. Kein Wunder, denn der Hyundai Tucson wurde vom deutschen Designchef Peter Schreyer entworfen. Gebaut wird der Tucson in der Tschechischen Republik. Der Innenraum ist in einem Grauton gehalten. Hierzu passt ausgesprochen gut die blaue Cockpitbeleuchtung.

Hyundai Tucson (TL) im Fahrbericht

Der Hyundai Tucson bringt nahezu alles serienmäßig mit …

Der Koreaner bringt jede Menge Technik serienmäßig (ABS, Alufelgen, Beifahrerairbag, Bluetooth, Bordcomputer, CD, Einparkhilfe, Einparkhilfe Kamera, Einparkhilfe Sensoren hinten, Elektr. Fensterheber, Elektrische Seitenspiegel, ESP, Freisprecheinrichtung, Klimaautomatik, Kurvenlicht, Lichtsensor, MP3, Multifunktionslenkrad, Nebelscheinwerfer, Radio, Servolenkung, Start/Stop-Automatik, Tagfahrlicht, Tempomat, Traktionskontrolle, Wegfahrsperre, Zentralverriegelung) mit. Das optional erhältliche Winterpaket stattet den Wagen dann noch mit Lenkrad- und Sitzheizung aus. Dass hierbei auch die Rücksitze beheizbar sind, erfreut unseren Sohn im Besonderen.

… nur ein Detail fehlt

Trotz der ganzen Ausstattung fehlt ein wichtiges Detail – der Regensensor. Die manuelle Bedienung der Scheibenwischer kommt mir gegenüber meinem letzen Wagen mit Sensor als Rückschritt vor.

Hyundai Tucson (TL) im Fahrbericht

Nach vielen Jahren mit Fahrzeugen in Silberlackierung sollte es diesmal etwas farbiger werden. Das kräftige Blau heißt in Anlehnung an den Papagei mit den blauen Federn Ara blue Metallic.

Der kleine Unterschied

Um meinen Tucson etwas individueller werden zu lassen, habe ich ein paar kleine Extras verbaut. So leuchtet das Hyundai-Logo auf dem Boden, wenn man eine Tür öffnet. Die 3. Bremsleuchte straht den Schriftzug Tuscon nach hinten. Alle Fächer und Ablagen im Wageninneren sind mit kleinen schwarz-blauen Einlegern – ebenfalls mit Logo – ausgekleidet.

Hyundai Tucson (TL) im Fahrbericht

Was kann ich nach knapp 3 Jahren Fahrerlebnissen sagen?

Der Hyundai Tucson bietet viel Komfort und lässt sich dank toller Servolenkung butterweich durch den Straßenverkehr navieren. An unbekannte Ziele bingt uns das intergrierte Navi, das bei jedem Insprektionstermin kostenfrei mit neuen Karten versorgt wird. Besonders lieben gelernt habe ich die intergrierte Rückfahrtkamera. Damit macht rückwärts einparken doppelt Spaß. Im Stadtverkehr macht der Hyundai eine gute Figur und kommt auch zügig an der Ampel weg. Wer viel und häufig Landstraßen und Autobahnen fährt, ist sicherlich mit einer stärken Motorenvariante und Allrandantrieb besser bedient. Hier tut sich der kleine Motor schwer, schafft aber knapp 200 km/h in der Spitze.

Leistungsdaten von Saschas Hyundai Tucson

Motor:Vierzylinder-Benzinmotor
Kraftübertragung:Sechsgang-Automatikgetriebe (Vorderradantrieb)
Hubraum:1.591 cm³
max. Leistung:97 kW / 132 PS
Beschleunigung von 0-100 km/h:11,5 s
Durchschnittsverbrauch auf 100 km (kombiniert):6,3 l
Höchstgeschwindigkeit:182 km/h
Abmessungen (L x B x H):4.475 x 1.850 x 1.645 mm

Text: Sascha
Fotos: Sascha

Kommentiere diesen Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here