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Leder im Auto ist etwas besonders und kosten deswegen auch Aufpreis. Das Auto wirkt innen mit Leder edler und wohnlicher zugleich. Leder in der Innenausstattung bringt einige Vorteile mit sich. Es ist leichter zu reinigen, robuster und langlebiger als Stoffbezüge. Damit Leder diese Vorteile auch ein Autoleben lang bieten kann, benötigt es eine regelmäßige Pflege. In diesem Beitrag verrate ich Dir, wie Du Ledersitze reinigen und generell Leder im Auto richtig pflegen kannst.

Leder ziert im Auto meist nicht nur die Sitze, sondern auch Lenkrad und Schalthebel. Bei Luxusautos sind sogar das Armaturenbrett und Verkleidungen damit bezogen. Im Alltag wird das Leder gerade an Lenkrad, Schalthebel und Sitzen stark beansprucht. Damit es möglichst lange hält, braucht es regelmäßige Pflege. Sonst kann es spröde, trocken und rissig werden. Wie Du das Leder im Innenraum Deines Autos reinigen und pflegen kannst, möchte ich Dir mit 3 einfachen Schritten verraten.

Lederstize reinigen mit Staubsauger und Bürste

Vor der eigentlichen Pflege sollte das Leder zunächst gereinigt werden. Um zunächst groben Schmutz zu entfernen, wie Krümmel, Staub und Fusseln startest Du am besten mit dem Staubsauger. Wenn Du mit dem Staubsauger nicht in alle Ecken kommen, nutze notfalls auch eine sanfte Bürste.

Anschließend mit Lederreiniger abwischen

Um feinen Schmutz und Verfärbungen des Leders zu entfernen, verwendest Du am besten einen milden Lederreiniger. Im Baumarkt, Autofachhandel oder Online findest Du entsprechende Produkte speziell für die Pflege von Autoleder. Dort sind auch ganze Sets erhältlich, mit denen Du Ledersitze reinigen kannst. Sie bestehen in der Regel aus Reiniger, Pflegemittel, Waschbenzin sowie Tüchern und Schwämmen. Die Preise beginnen bei etwa 50 €. Achte beim Kauf darauf, ob Du Kunst- oder Echtleder im Auto hast. Für beides gibt es jeweils unterschiedliche Reiniger. Sollte Dein Auto über belüftete Sitze verfügen, verwendest Du besser einen Reinigungsschaum, der sich nicht so schnell in die Perforation des Leders festsetzen kann.

Bevor Du richtig beginnst, empfiehlt es sich den Reiniger zunächst an einer unauffälligen Stelle im Auto zu testen. So kannst Du unschöne Überraschungen vermeiden, wenn beim Ledersitze reinigen etwas schief geht.

Aufgetragen wird der Reiniger mit einem weichen Schwamm. Achte beim Auftragen des Reinigers darauf, dass Du von Naht zu Naht arbeitest. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Nähte ihren Glanz verlieren oder verfärbt werden. Gerade bei farbigen Nähten in Kontrastfarben zum Leder ist Vorsicht geboten.

Tipp: Waschbenzin für hartnäckige Verschmutzung

Für hartnäckige Verschmutzungen kann beim Ledersitze reinigen Waschbenzin verwendet werden. Das Benzin wird hierzu zunächst sparsam auf einem Microfasertuch aufgetragen. Anschließend muss es kurz in den Lappen einziehen, bevor die Behandlung des Leders beginnen kann.

Auf die Verwendung von Wasser oder anderen Hausmitteln solltest Du übrigens verzichten. Gerade älteres Leder, was schon spröde ist, saugt Wasser auf. Bei Haushaltsmitteln wie Schuhcreme, Hautcremes o.ä. besteht die Gefahr, dass unschöne Flecken oder Ränder zurückbleiben.

Ledersitze pflegen

Nach der Reinigung benötigt das Leder ein Pflegeprodukt, um wieder geschmeidig und glänzend zu sein. Hierzu nutzt Du am besten eine Lederpflege, die das Leder zurückfettet und mit Feuchtigkeit versorgt. Auftragen kannst Du das Pflegemittel am besten wieder mit einem weichen Tuch. Danach solltest Du mit einem sauberen Tuch nachwischen, um überschüssige Reste zu entfernen.

Regelmäßig Ledersitze reinigen und pflegen

Bei Neuwagen ist das Leder meist noch gut imprägniert und geschützt, so dass in den ersten drei Autojahren relativ wenig Pflege erforderlich ist. Je älter jedoch das Auto wird, desto öfter sollte das Leder im Innenraum gereinigt und gepflegt werden. In der Regel reicht es aber auch bei älteren Autos aus, das Leder einmal im Jahr zu pflegen. Bei regelmäßiger Pflege kannst Du Dich so lange am belederten Innenraum Deines Autos erfreuen.

Text: AS
Foto: pixabay.com / Fotobob (CC0)

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