Nachhaltigkeit ist ein Trend, der sich in unserer Gesellschaft immer neue Themengebiete erobert. Auch das Thema Verkehr kann sich dem nicht entziehen. So gibt es inzwischen diverse Angebote um nachhaltig zu reisen, Auto zu fahren oder sich anderweitig ökologisch korrekt fort zu bewegen. Doch was kann jeder einzelne tun, um Nachhaltigkeit in seinen Alltag, insbesondere beim Thema Auto fahren, zu integrieren. In diesem Beitrag möchte ich Dir einige Anregungen geben, wie Du Deine individuelle Fortbewegung nachhaltiger gestalten kannst.

Nachhaltigkeit ist ein großes Thema. Ich persönlich verbinde damit Dinge wie Umweltschutz, Ökologie und ressourcenschonendes Wirtschaften. Kerngedanke ist dabei, mit unseren Ressourcen möglichst so umzugehen, dass nachfolgende Generationen sowie die Umwelt nicht unverhältnismäßig belastet werden. So ist Nachhaltigkeit in den letzten Jahrzehnten zum Leitmotiv unserer Politik und Gesellschaft geworden. Im Zusammenhang mit der individuellen Fortbewegung hat der Nachhaltigkeitsbegriff in den vergangenen Jahren auch verstärkt den Autoverkehr bzw. die individuelle Fortbewegung geprägt. Oft wird in den ganzen Diskussionen jedoch vergessen, dass Nachhaltigkeit bei jedem Einzelnen anfängt – also auch bei Dir und mir. Wie kannst Du also Nachhaltigkeit beim Autofahren leben? In diesem Beitrag will ich Dir speziell Ideen und Tipps mit auf den Weg gegeben, wie Dir das bei der individuellen Fortbewegung gelingt.

1. Die eigene Fahrweise überprüfen

Dieser Tipp ist für viele vielleicht noch am leichtesten umzusetzen. Wenn Du auf das Auto nicht verzichten magst, dann kannst Du zumindest Deine Fahrweise überprüfen um spritsparender unterwegs zu sein. In diesem Zusammenhang empfehle ich Dir einen Blick in meinen Beitrag rund um das spritsparende Autofahren zu werfen. Um zusätzlich halbwegs umweltverträglich mit dem Auto unterwegs zu sein, solltest Du Dein Auto auch regelmäßig überprüfen. Schau hierzu doch einfach in meinen Beitrag zum regelmäßigen Autocheck.

2. Das Gefährt teilen, statt es nur alleine zu benutzen

Der Trend zum Sharing, also zum Teilen, ist beim Autofahren nicht neu. Gerade in Großstädten gibt es immer mehr unterschiedliche Angebot, sein Gefährt – ob nun Auto, Roller oder Fahrrad – mit anderen zu teilen. In diesem Beitrag habe ich darüber geschrieben, wie Carsharing generell funktioniert und was die Vor- und Nachteile sind. Dabei braucht es gar nicht zwingend einen professionellen Anbieter, um zum Beispiel sein Auto zu teilen. So ist es in größeren Familien – gerade auf dem Land – nicht ungewöhnlich, dass ein Familienauto von mehreren genutzt wird. Inzwischen gibt es sogar neue Anbieter auf dem Markt, die sich auf das Teilen von privaten Autos über eine App spezialisiert haben. Warum also nicht auf das eigene Auto oder den eigenen Roller verzichten und sich stattdessen mal einen fahrbaren Untersatz mit anderen teilen um Nachhaltigkeit beim Autofahren zu leben?

3. Fahrwege gemeinsam bewältigen

Ab und an schaue ich in Berlin gerne mal von einer Autobahnbrücke dem Verkehr zu. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Autofahrer allein in ihrem Auto unterwegs sind. Nachhaltigkeit beim Autofahren sieht anders für mich aus. Dabei ist es doch angenehmer auf einer längeren Reise Gesellschaft zu haben. Freunde von mir sind inzwischen begeisterte Nutzer der Mitfahrzentrale. Auch wenn Mitfahrgelegenheiten seit dem Aufkommen der günstigen Reisebusse aus der Mode gekommen sind, ist es immer noch eine interessante und durchaus lukrative Alternative. Bei der Nutzung einer Mitfahrgelegenheit ist man nicht nur in netter Gesellschaft unterwegs, sondern spart auch noch Reisekosten. Um nicht alleine Reisen zu müssen, ist natürlich auch der Reisebus oder die Bahn eine nachhaltige Lösung.

4. Alternative Verkehrsmittel ausprobieren

Damit sind wir auch schon beim nächsten Tipp. Um Nachhaltigkeit beim Autofahren zu leben, empfehle ich Dir Dich auch mal bewusst für ein anderes Verkehrsmittel zu entscheiden. Je nach Entfernung kann es sinnvoll sein, eher das Fahrrad an Stelle des Autos zu nehmen, oder, den Zug statt des Flugzeugs zu wählen. Mir ist natürlich klar, dass es bei einigen Reisezielen aufgrund der Entfernung oder auch aufgrund des eigenen Budgets manchmal nur eingeschränkt Alternativen gibt. Ich möchte Dich aber dazu ermutigen, bei einigen Deiner Wege bewusst zu überlegen, wie Du das Ziel am ökologischsten erreichst.

5. In der Nähe bleiben, statt in die Ferne zu reisen

Am besten ist es natürlich, den Weg, den Du zurücklegen musst, so kurz wie möglich so halten. Auch wenn es im Alltag oder aufgrund anderer Rahmenbedingungen vielleicht nicht immer gelingt, kannst Du Dich doch bei einigen Deiner Wege bewusst für einen kürzen entscheiden. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Du Deinen nächsten Urlaub statt auf Mallorca eher an der Ostsee verbringst. Wenn Du dann auch noch entsprechend dem vorherigen Tipp mit dem Zug anstatt mit dem Auto oder Flugzeug anreist, hast Du schon einiges zum Umweltschutz beigetragen.

Nachhaltigkeit beim Autofahren ist also gar nicht so schwer. Wenn Du Deine Gewohnheiten hinterfragst und Dich auf etwas Neues einlässt, kannst Du vielleicht ganz neue Erfahrungen für Dich machen.

Dieser Artikel ist übrigens ein Beitrag zur Blogparade „Ich möchte nachhaltiger leben, wo fange ich an?“ von „the Birds New Nest“.

Text: AS
Foto: pixabay.com / Mimzy (CC0)

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