Die Blätter fallen von den Bäumen, die Temperaturen fallen und die Sonne lässt sich nur noch wenige Stunden am Tag blicken. Der Winter naht mit großen Schritten. Da wird es höchste Zeit das Auto auf die kalte und dunkle Jahreszeit vorzubereiten. In diesem Beitrag verrate ich Dir, wie Du mit sieben einfachen Tipps Dein Auto fit für den Winter machst.

Der Winter mit seiner kalten und feuchten Witterung beansprucht die Technik in dem Auto zusätzlich. Mit den richtigen Tipps kannst Du Dein Auto aber schnell auf die die kalte und dunkle Jahreszeit vorbereiten.

Tipp 1: Auf Winterreifen wechseln oder Allwetterreifen verwenden

Mit fallenden Temperaturen verändern sich auch die Anforderungen an die Reifen an Deinem Auto. Bereits bei Temperaturen von unter 7°C bieten Winterreifen einen besseren Gripp als Sommerreifen. Das bedeutet kürzere Bremswege und durch die weichere Gummimischung sowie ein feineres Profil bessere Fahreigenschaften bei Nässe, Matsch und Schnee. Wenn Du also noch mit Sommerreifen unterwegs bist, solltest Du schnellstmöglich den Wechsel auf Winterreifen nachholen.
Wenn Du hauptsächlich in städtischen Gebieten oder im Winter nur selten mit dem Auto unterwegs bist, genügen Dir vermutlich auch Allwetterreifen. Hier solltest Du zumindest prüfen, ob die Reifen nicht zu alt sind und noch ausreichend Profil vorhanden ist (siehe dazu auch diesen Beitrag).

Tipp 2: Frostschutz in Scheibenwaschanlage und Kühlmittel überprüfen

Für freie Sicht in Herbst und Winter solltest Du den Füllstand der Scheibenwaschanlage prüfen.  Damit die Anlage im Winter nicht einfriert, solltest Du auch gleich Frostschutz nachfüllen. Hierfür gibt es bei jedem KFZ-Handel, an der Tankstelle sowie im Internet fertige Mischungen für die Scheibenwaschanlage zu kaufen. Alternativ kannst Du auch Konzentrat verwenden, das Du selbst mit Wasser (entsprechend dem Mischungsverhältnis auf der Verpackung) verdünnen kannst.

Neben der Scheibenwaschanlage empfiehlt es sich auch den Frostschutz des Motorkühlmittels zu kontrollieren. Hierfür gibt es spezielle Frostschutzprüfer, die Du für 5 bis 15 € im Fachhandel kaufen kannst. Mit diesem Prüfer saugst Du einfach etwas Kühlmittel an und die eingebaute Skala gibt Dir Auskunft, bis zu welchen Minusgeraden Frostschutz gewährleistet ist. Bis mindestens -20°C sollte der Frostschutz vorhanden sein, anderenfalls solltest Du Kühlerfrostschutzmittel nachfüllen.

Tipp 3: Batterie checken

Die Autobatterie leidet durch Minusgerade am meisten. So verliert sie beispielsweise bis zu 75% Prozent ihrer Kapazität. Kein Wunder, dass eine streikende Batterie eine der Hauptursachen für Pannen im Winter ist. Wenn Du Deine Batterie prüfen möchtest, kannst Du dies mit einem speziellen Spannungsmesser tun, den Du im KFZ-Handel oder auch Baumarkt findest. Diesen schließt Du zunächst am Plus- dann am Minuspol der Batterie an. Sofern der Wert zwischen 12,4 und 12,7 Volt ist in Ordnung. Sollte der Wert geringer sein, musst Du Deine Batterie durch eine längere Autofahrt aufladen und danach erneut die Spannung prüfen. Der Wert sollte nun im oben genannten Bereich liegen. Wenn nicht oder wenn Du bereits vorher Probleme mit Deiner Autobatterie festgestellt hast, solltest Du die Autobatterie auswechseln.

Tipp 4: Motoröl kontrollieren

Um Dein Auto fit für den Winter zu machen, solltest Du auch an das Motoröl denken. Damit im Motor alles weiterhin reibungslos funktioniert, empfehle ich Dir den Füllstand des Motoröls zu kontrollieren. Wo Du im Motorraum den Ölmessstab findest, kannst Du der Bedienungsanleitung Deines Autos entnehmen. Sollte Öl fehlen, achte beim Nachfüllen darauf ein Öl entsprechend der Herstellervorgaben zu verwenden.

Tipp 5: Gummidichtungen pflegen

Ich habe es selbst schon zwei Mal erlebt, dass nach Regen und Frost meine Türen am Auto fest gefroren waren. Damit Dir das nicht passiert, empfehle ich Dir alle Gummidichtungen am Auto (insbesondere um die Türen herum) mit einem Pflegestift ein zu reiben. Hierfür gibt es im KFZ-Handel, Internet oder an der Tankstelle spezielle Pflegestifte. Alternativ tut es auch ein farbloser Lippenpflegestift aus der Drogerie.

Tipp 6: Beleuchtung kontrollieren

Da sich die Sonne in den Wintermonaten nur noch selten zeigt, solltest Du ebenfalls die Beleuchtung am Auto checken. Am besten überprüfst Du mit einer zweiten Person, ob alle Lampen, wie Blinker, Rückleuchten, Bremslichter, Nebelschussleuchten und Scheinwerfer einwandfrei funktionieren und nicht verstellt sind. Sollte eine Birne defekt sein, kannst Du diese meist nach einem Blick in die Bedienungsanleitung selbst austauschen. Bei verstellten Scheinwerfern suchst Du am besten eine Werkstatt Deines Vertrauens auf.

Tipp 7: Equipment aufrüsten

Du hast das Auto fit für den Winter gemacht? Dann rate ich Dir Dich zusätzlich mit Eiskratzer, Schneebesen, Starthilfekabel, Taschenlampe, etwas Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage sowie eine Decke im Auto auszurüsten. Am besten legst Du gleich alles ins Auto, so dass Du für die meisten Eventualitäten gerüstet bist.

Ich hoffe, ich habe Dir mit diesen Tipps geholfen, Dein Auto fit für den Winter zu machen. Ich wünsche Dir in jedem Fall eine gute und sichere Fahrt!

 

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