Wer vielleicht mit dem Kauf eines Elektroautos liebäugelt, fragt sich vermutlich auch, woher er denn den Strom für sein E-Auto überhaupt beziehen kann. Dabei ist es relativ einfach Strom für ein Elektroauto zu laden. In diesem Beitrag möchte ich Dir Möglichkeiten vorstellen, woher Du den Strom für die Batterien Deines Elektroautos bekommst.

Ich selbst fahre seit einiger Zeit einen Plugin-Hybrid (hier findest Du mehr zu meinem Audi A3 e-tron) und lade regelmäßig Strom nach. Ich habe daher selbst ausprobiert, welche Möglichkeiten es gibt sein Elektroauto zu laden. In diesem Beitrag möchte ich Dir die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, wie und woher Du Strom für Dein E-Auto bekommst.

An der Haushaltssteckdose laden

Die meisten Elektroautos lassen sich mittels eines Adapters über die normale Haushaltssteckdose laden. Ich mache das beispielsweise immer bei meinen Verwandten, die über eine Außensteckdose verfügen. Da eine normale Haushaltssteckdose nur eine Leistung für den normalen Hausgebrauch liefert, dauert das Laden des E-Autos entsprechend lange. Am Beispiel meines Plugin-Hybrides dauert das Aufladen an einer Haushaltssteckdose rund vier Stunden. Bei Fahrzeugen mit größerem Akku musst Du mit Ladezeiten von sechs bis acht Stunden rechnen

E-Auto an einer Wallbox laden

Eine elegantere Möglichkeit sein E-Auto zu Hause zu laden ist eine so genannte Wallbox. Dabei handelt es sich um eine Ladestation, die zu Hause speziell zum Laden eines Elektroautos installiert wird. Je nach Wallbox und Fahrzeug steht dann mehr elektrische Leistung zur Verfügung, so dass der Ladevorgang entsprechend schneller geht. Eine Wallbox lohnt sich derzeit am ehesten für Eigenheimbesitzer. Die Installationskosten liegen im unteren vierstelligen Bereich. Meist sind die Wallbox auch speziell für das dazugehörige Elektroauto konfiguriert, so dass sie die effizienteste Möglichkeit sind ein Elektroauto zu laden.

Öffentliche Ladesäulen nutzen

Viele Städte und Gemeinde haben inzwischen öffentliche Ladesäulen aufgestellt, an denen Elektroautos in der Regel kostenpflichtig geladen werden können. Hierzu stehen vor der Ladesäule meist kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Die Kosten für den geladenen Strom an der Säule werden entweder via App oder mittels einer entsprechenden Karte des jeweiligen Anbieters abgerechnet. In der jeweiligen App findest Du meist auch eine interaktive Karte mit den Standorten der nächsten Ladesäule. Je nach Leistung der Säule dauert der Ladevorgang hier in etwa solange wie an einer Wallbox. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass jeder Ladesäulenanbieter sein eigenes Abrechnungssystem hat und Du folglich für jeden Anbieter einen eigenen Account mittels App oder Chipkarte vorhalten musst.

Kostenlose Ladesäulen suchen und nutzen um Elektroauto laden zu können

Einige Einzelhändler bieten ihren Kunden auf ihren Parkplätzen kostenfreien Ladestrom für ihr Elektroauto an eigenen Ladesäulen an. Meist genügt es hierfür einfach vor der Ladesäule zu parken, den Stecker einzustecken und schon beginnt der Ladevorgang. Aus eigener Erfahrung ist das kostenlose Laden inzwischen bei IKEA, Hellweg und Kaufland möglich. Auch vor einigen Aldi- und Lidl-Märkten sind inzwischen Ladesäulen zu finden. In der Regel ist es sinnvoll sich vorher im Internet darüber zu informieren, ob eine Ladesäule beim Einzelhändler jeweils zur Verfügung steht und wo sich diese befindet.

Wie Du siehst, gibt es inzwischen verschiedene Möglichkeiten wie Strom für Dein Elektroauto laden kannst. Wenn Du geschickt planst, ist es teilweise möglich sogar kostenlos Strom für Dein E-Auto zu bekommen. Mit steigenden Kapazitäten der verbauten Batterien in E-Autos sowie dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur sollte zukünftig niemand mehr Angst davor haben mit dem Elektroauto stehen zu bleiben.

Text: AS
Foto: AS



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